Es gibt viele unterschiedliche Meditationsformen und -techniken, sowohl innerhalb als auch außerhalb der buddhistischen Tradition. Entsprechend vielfältig sind auch die Motivation und die Erwartungen, die Menschen an eine Meditationspraxis haben. Für viele Menschen heutzutage ist sie in erster Linie ein Mittel zur Stressbewältigung und Entspannung, und natürlich ist es erfreulich, wenn jemand in dieser Weise von traditionellen Meditationsformen profitiert. Gleichzeitig geht das Potential dieser Techniken weit über eine reine Entspannung hinaus, insbesondere wenn sie im Kontext eines spirituellen Übungsweges praktiziert werden.

Wir praktizieren bei Triratna im Wesentlichen zwei strukturierte Meditationsformen (Vergegenwärtigung des Atems und Entwicklung liebender Güte) sowie eine unstrukturierte oder formlose Übung (bloß sitzen), die für Einsteiger empfohlen und unterrichtet werden. In den verlinkten Unterseiten werden diese Formen kurz vorgestellt; wir geben aber Neueinsteigern im Rahmen unseres offenen Sonntags gerne auch eine persönliche Einführung, in der wir auf individuelle Fragen und Schwierigkeiten eingehen.

Für alle Meditationsformen gilt, dass wir zunächst eine bequeme und stabile Sitzposition suchen, wobei der Rücken aufrecht sein sollte. Die Hände ruhen im Schoß, eventuell gestützt durch ein Kissen oder eine Decke, damit die Schultern sich entspannen können. Dann nehmen wir uns ein paar Minuten Zeit, um auf dem Kissen oder dem Stuhl anzukommen, die Augen zu schließen, die Umgebung wahrzunehmen, die Empfindungen in unserem Körper zu spüren, und langsam zur Ruhe zu kommen.